Nach Insolvenz
Schiesser rechnet nicht mit Kündigungen

Eine Insolvenz ist nicht automatisch das Ende eines Unternehmens: Das gilt natürlich auch für Schiesser. Der Wäschehersteller verbreitet heute, einen Tag nachdem er Insolvenz angemeldet hatte, Optimismus. Die Mitarbeiter haben offenbar Grund zu Hoffnung.

HB RADOLFZELL. Der Betriebsratschef des Wäscheherstellers Schiesser, Hans-Dieter Schädler, erwartet nach der Insolvenz des Traditionsunternehmens keinen personellen Kahlschlag. Er sei zuversichtlich, dass Schiesser weder zerschlagen werde noch ein Mitarbeiterabbau geplant sei, sagte Schädler am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur dpa in Radolfzell am Bodensee. Gespräche mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter Volker Grub über den Fortbestand von Schiesser sollen in Kürze geführt werden. Der Wäschehersteller hatte am Montag wegen Finanzierungsschwierigkeiten die Insolvenz beantragt.

Zuvor hatte das Unternehmen nach Angaben von Schädler im Dezember den Abbau von 100 der 600 Jobs am Standort Radolfzell beschlossen. Bis zum Sommer soll der Stellenabbau umgesetzt werden. Insgesamt...

 
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