Nach Skandalserie
Airbag-Hersteller Takata flüchtet in die Insolvenz

PremiumDer japanische Airbag-Hersteller ist so gut wie Geschichte. Nach Millionen von Rückrufen wird der Konzern am Montag Insolvenz anmelden. Den Schaden von zehn Milliarden Euro tragen möglicherweise die Autohersteller.

Düsseldorf/Tokio/München/New YorkDie Luft ist raus. Nach einer Skandalserie steht beim Airbag-Hersteller Takata eine der größten Pleiten der japanischen Wirtschaftsgeschichte an. Der einstige Hidden Champion will nächsten Montag in Tokio Gläubigerschutz beantragen, berichten japanischen Medien. Es wäre das unrühmliche Ende einer Skandalserie. Nachdem die technischen Probleme bei den Takata-Airbags im Jahr 2014 bekannt geworden sind, rollt in der Autoindustrie weltweit eine Rückrufwelle nach der nächsten.

Auf dem Schaden bleiben die Hersteller womöglich am Ende selbst sitzen. Denn außer dem Mutterkonzern soll auch Takatas US-Tochter TK Holdings in die Pleite geschickt werden. Damit könnten die Japaner milliardenschwere Schadensersatzforderungen umgehen. Der Schaden,...

 
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