Nachfrageschwund
Daimler bremst den LKW-Bau weiter ab

Der weltgrößte Nutzfahrzeughersteller Daimler muss wegen der anhaltenden Talfahrt des Lkw-Markts in den USA bei der Produktion noch stärker auf die Bremse treten. Die Auftragseingänge für mittelschwere LKW seien "nicht erfreulich", sagte eine Daimler-Sprecherin in Stuttgart.

HB STUTTGART. "Das bedeutet, dass wir uns schnell und konsequent der Nachfrage anpassen müssen." Weitere Entlassungen seien jedoch derzeit nicht geplant.

Von der erneuten Produktionskürzung ist das Werk Mount Holly im Bundesstaat North Carolina mit rund 500 Beschäftigten betroffen, wie es in Branchenkreisen hieß. Ab Ende März wird demnach die bereits auf eine Schicht zusammengestrichene Fertigung nochmals heruntergefahren, um nicht auf Halde zu produzieren. Zum Umfang der Kürzung wollte sich Daimler nicht äußern.

Bislang baut Daimler in Mount Holly täglich 40 Lkw für den Verteilerverkehr, die sich wegen der Wirtschaftskrise nicht mehr im gewohnten Umfang verkaufen lassen. Der Stuttgarter Daimler-Konzern ist mit seinen Marken Freightliner und Western Star in Nordamerika einer der größten Hersteller von schweren und mittelschweren Lkw. Um die Kosten zu drücken, hat Daimler bereits angekündigt bis Mitte kommenden Jahres in den USA und Kanada zwei Lkw-Werke zu schließen und 3500 Beschäftigte vor die Tür zu setzen.

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