Nahrungsmittelkonzern
Saft und Biotreibstoff treiben Südzucker an

Der Nahrungsmittelkonzern Südzucker kann deutlich gesteigerte Gewinne präsentieren. Das liegt vor allem am guten Geschäft mit Saft und Biotreibstoff.
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FRANKFURT. Gute Geschäfte mit Saftkonzentraten und Biotreibstoff haben dem Nahrungsmittelkonzern Südzucker einen kräftigen Gewinnsprung beschert. Im ersten Geschäftshalbjahr bis Ende August kletterte das Ergebnis nach Steuern um rund ein Fünftel auf 103 Millionen Euro, wie der Mannheimer Konzern mitteilte

.

Für Europas größten Zuckerproduzent zahlt es sich damit immer mehr aus, dass er sich neben seinem politisch stark regulierten Stammgeschäft weitere Sparten aufgebaut hat. Der Umsatz stieg, wie bereits Mitte September mitgeteilt, um knapp fünf Prozent auf 3,1 Milliarden Euro.

Für das Gesamtjahr bekräftigte Südzucker die Prognosen und rechnet weiter mit einem leichten Anstieg des Konzernumsatzes auf rund 5,8 (Vorjahr: 5,7) Milliarden Euro. Während der Konzern bei der Bioethanoltocher Cropenergies und im Geschäft mit Fruchtkonzentraten und Tiefkühlkost mit höheren Erlösen rechnet, werde der Umsatz im Kernsegment Zucker nochmals rückläufig sein. Eine strenge Quotenregelung der EU hatte jahrelang die Erlöse von Südzucker gedrückt.

Das operative Ergebnis der Sparte werde sich nach der politisch erzwungen Neuordnung des EU-Zuckermarktes dagegen weiter verbessern, erklärte die Firma. Der Vorstand bekräftigte sein Ziel, den Betriebsgewinn im Geschäftsjahr bis Ende Februar insgesamt auf mehr als 450 (403) Millionen Euro auszubauen.

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