Negativtrend
Pkw-Nachfrage in Europa bricht zum Jahresende ein

Der Automarkt in Europa ist zum Jahresende eingebrochen: Die Zahl der Neuzulassungen ist im Dezember deutlich zurückgegangen. Nur Deutschland konnte sich unter den größeren Ländern vom Negativtrend abkoppeln.
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FrankfurtDie Zahl der Pkw-Neuzulassungen in den 27 EU-Staaten und drei EFTA-Ländern schrumpfte im Dezember um 5,8 Prozent auf 995.404 Fahrzeuge, wie der europäische Herstellerverband ACEA am Dienstag mitteilte. In der Europäischen Union (EU27) lag das Minus bei 6,4 Prozent auf 953.108 Fahrzeuge. 2011 fiel die Zahl der Neuzulassungen in der EU um 1,7 Prozent auf 13,1 Millionen Fahrzeuge, womit der PKW-Markt in der EU zum vierten Mal in Folge im Gesamtjahr zurückging.

Im Dezember war der Absatzeinbruch bei den großen Ländern mit einem Minus von 17,7 Prozent in Frankreich und mit 15,3 Prozent in Italien am größten. Auch in Spanien und Großbritannien verbuchten die Hersteller leichte Absatzrückgänge. In Deutschland legte die Zahl der Neuzulassungen dagegen um 6,1 Prozent zu. Und das krisengebeutelte Griechenland musste ein Minus von 31,0 Prozent hinnehmen.

Auch die EU-weiten Verkäufe der deutschen Hersteller können sich insgesamt sehen lassen. Die VW-Gruppe konnte ihren Absatz um 7,5 Prozent und die BMW Group gar um 7,6 Prozent steigern. Opel und Ford mussten Rückgänge von 1,8 Prozent und 3,2 Prozent hinnehmen. Daimler rangierte mit plus 0,2 Prozent etwa auf dem Vorjahresniveau. Den größten Zuwachs in der EU verzeichnete der japanische Autobauer Nissan mit 13,5 Prozent mehr Verkäufen.


Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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