Nettogewinn im Quartal gefallen
BP will erneut Stellen streichen

Der britische Energieriese BP hat unter anderem wegen höherer Kosten und Sonderbelastungen einen Gewinnrückgang verzeichnet. BP-Chef Tony Hayward kündigte Stellenstreichungen an – und einen Restrukturierungsplan, der allerdings nicht ganz billig wird.

HB LONDON. Im vierten Quartal sank der Nettogewinn auf 2,97 Mrd. Dollar von 3,89 Mrd. Dollar im Vorjahr, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Für das Gesamtjahr sei der Gewinn um 22 Prozent auf 17,29 Mrd. Dollar gesunken.

BP-Chef Tony Hayward sagte laut Pressemitteilung, er wolle die Kosten im Unternehmen um 15 bis 20 Prozent reduzieren. Damit seien auch Stellenstreichungen verbunden. Die Schritte, die man bereits initiiert habe, würden bis Mitte nächsten Jahres den Wegfall von etwa 5 000 Arbeitsplätzen zur Folge haben, so der CEO. Dies geschehe zusätzlich zu den 9 500 Stellen, die im Rahmen einer Franchise-Vereinbarung in den USA wegfielen. Zudem kündigte Hayward nach Angaben der Nachrichtenagentur Bloomberg an, er wolle in diesem Jahr ein Mrd. Dollar in die Restrukturierung des Unternehmens stecken.

BP gab außerdem bekannt, im März eine Dividende von 0,13525 Dollar (0,10325Euro) je Aktie zahlen zu wollen.

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