Neue Vorstände für VW-Tochter
Kräftemessen im Audi-Aufsichtsrat

PremiumIm Audi-Aufsichtsrat knirscht es gewaltig. Der Austausch von vier Vorständen bei der VW-Tochter ist noch nicht gesichert. Konzernchef Müller muss einen Kompromiss mit der Familie finden. Es geht ums Prinzip.

München/DüsseldorfEigentlich, so dachte wohl Matthias Müller, dürfte die Neubesetzung des Audi-Vorstands kein Problem sein. Über Wochen sammelte der Volkswagen-Vorstandsvorsitzende und Audi-Aufsichtsratschef eine Liste von Namen, eng abgestimmt mit Audi-Boss Rupert Stadler und dem Ingolstädter Betriebsratsvorsitzenden Peter Mosch. Heraus kam ein „Paket“ von vier Kandidaten, das seit Anfang der Woche öffentlich gehandelt wird. Mit Peter Kössler als neuem Produktionschef und Wendelin Göbel als Personalvorstand hatte man sich auf zwei Audi-Urgewächse auf Schlüsselpositionen geeinigt.

Der mögliche neue oberste Finanzer Alexander Seitz, derzeit für Volkswagen in China tätig, ist in Ingolstadt zwar ebenso ein unbeschriebenes Blatt wie der...

 
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