Neuer Ärger in den USA
Die Rechnung für VW wird länger und länger

PremiumDer Wolfsburger Autobauer muss sich auf eine weitere Milliardenstrafe in Amerika einstellen. Und damit nicht genug: Es drohen zusätzliche Auflagen im Zuge der Aufarbeitung des Dieselskandals.

Frankfurt/New YorkSo mancher Mitarbeiter von Volkswagen dürfte die Übersicht über die finanziellen Folgen der Dieselaffäre längst verloren haben. Da sollen bis zu 15,3 Milliarden Dollar an amerikanische Autobesitzer und US-Bundesstaaten fließen. Weitere Milliarden fordern Staatsanwälte unter anderem in New York, einige Millionen werden für Bußgelder in Brasilien und Europa fällig. Und es wird noch mehr.

Nach einem Bericht des „Wall Street Journal“ will nun auch das US-Justizministerium mehr als 1,2 Milliarden Dollar von Volkswagen haben. Insgesamt, so glauben einige Analysten, könnte VW der Skandal um manipulierte Abgaswerte von Dieselmotoren rund 30 Milliarden Euro kosten. Es wäre die höchste Strafe,...

 
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