Neuer VW-Vorstand Bernhard
VW-Sanierer sieht viel Arbeit vor sich

Der als Sanierer für die Marke VW in den Volkswagenkonzern geholte frühere Daimler-Chrysler-Manager Wolfgang Bernhard hat nach eigener Einschätzung „ein stattliches Arbeitspaket“ vor sich.

HB GENF. Das sagte Bernhard am Rande des Genfer Autosalons. Derzeit habe er aber noch „seine Hausaufgaben“ zu machen. Er lerne derzeit Produkte und Arbeitsprozesse des Konzerns unter Hochdruck kennen.

„Wer mich kennt weiß, dass ich erst meine Hausaufgaben mache und dann auch gemacht wird, was ich sage.“ Bernhard, der eigentlich neuer Mercedes-Chef werden sollte und in letzter Minute wegen Unstimmigkeiten scheiterte, war zum 1. Februar zunächst ohne Zuständigkeit in den Vorstand der Volkswagen AG berufen worden. Spätestens zum 1. Januar 2006 soll er die Führung der Marke Volkswagen übernehmen, die zuletzt rote Zahlen schrieb.

Bernhard soll eingefahrene Abläufe umkrempeln, Kosten senken und die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen - und damit die Voraussetzungen für die Wende schaffen. Auf den früheren DaimlerChrysler-Manager richten sich derzeit alle Blicke in Wolfsburg: Bernhard könnte bereits bald „Grausames“ verkünden, heißt es im Unternehmen.

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