Nutzfahrzeugindustrie bleibt bis Mitte 2005 optimistisch
Das Geschäft mit deutschen LKWs brummt

Die deutschen LKW-Hersteller können sich über hohe Exportquoten freuen. Im ersten Halbjahr haben sie insgesamt 167 000 LKW ins überwiegend europäische Ausland geliefert. Auch für das Gesamtjahr bleibt der Branchenverband optimistisch.

HB WIESBADEN. Nach vorläufigen Ergebnissen der Außenhandelsstatistik seien 167 000 Lkw im Wert von 3,4 Mrd. Euro exportiert worden, teilte das Bundesamt mit. Rund zwei Drittel der Fahrzeuge seien in andere EU-Staaten verkauft worden. Größter Abnehmer sei Großbritannien mit 21 000 LKW gewesen vor Frankreich mit 15 000 und Italien mit 11 000. Die höchsten Exportwerte erzielten mit 1,2 Mrd. Euro LKW bis fünf Tonnen und weniger als 2 500 Kubikzentimeter Hubraum. Fahrzeuge von mehr als 20 Tonnen wurden für 973 Mill. Euro exportiert und LKW zwischen fünf und 20 Tonnen für 510 Mill. Euro.

Die Nutzfahrzeugindustrie selbst hatte sich bei der Branchenmesse IAA Nutz in Hannover optimistisch für ein Anhalten des Aufschwungs bis Mitte 2005 geäußert. Für das laufende Jahr erwartet der Verband der Automobilindustrie (VDA) ein Absatzplus bei Nutzfahrzeugen im Inland von sieben Prozent auf 284 000 Stück. Die Branche profitiert zurzeit vor allem vom Export und der im Inland langsam anziehenden Investitionsgüterkonjunktur.

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