Ölbranche
Shell und Rosneft bilden Union

Gebrannte Kinder scheuen nicht immer das Feuer: Der Ölkonzern Shell wagt mit der Zusammenarbeit mit Rosneft einen erneuten Vorstoß in Richtung Russland. Dabei hätten westliche Unternehmen und besonders Shell gute Gründe, um dem russischen Markt mit Misstrauen zu begegnen.

mbr MOSKAU. Trotz schlechter Erfahrungen in Russland baut Europas größter Ölkonzern, Shell, sein Engagement im Osten aus. Mit Russlands führendem Ölförderer, dem staatlich kontrollierten Konzern Rosneft, vereinbarte das niederländisch-britische Unternehmen gestern eine strategische Zusammenarbeit.

Beide Firmen wollten künftig in der Öl-Produktion und im Raffineriegeschäft in Russland und im Ausland kooperieren, hieß es in einer Erklärung am Montag. Shell hatte zuvor seine Mehrheit an Russlands erstem Flüssiggas-Projekt Sachalin 2 an den staatlich kontrollierten Gasgiganten Gazprom abgeben müssen und hält nur noch eine Minderheitsbeteiligung.

Gazprom selbst steht vor einer Vereinbarung zu ausländischen Beteiligungen am Shtokman-Erdgasprojekt. Gazprom führe mit ausländischen Unternehmen Gespräche über...

 
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