Ölkonzern
Starke Währung hilft Petrobas

Der brasilianische Ölkonzern Petrobas profitiert von einer starken Landeswährung. Folge: ein Gewinnplus. Dazu hat auch eine gestiegene Nachfrage auf dem Heimatmarkt beigetragen.
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HB RIO DE JANEIRO. Der staatliche brasilianische Ölkonzern Petrobras hat im abgelaufenen Vierteljahr von der Stärke der Landeswährung Real und einer gestiegenen Nachfrage auf dem Heimatmarkt profitiert.

Der Gewinn sei im dritten Quartal im Vergleich zum Vorquartal um drei Prozent auf umgerechnet fünf Milliarden Dollar (8,6 Milliarden Reais) gestiegen, teilte das durch die weltgrößte Kapitalerhöhung zu Bekanntheit gelangte Unternehmen am Donnerstagabend mit. Der Anstieg des Reals habe den Wert der in Fremdwährungen notierten Schulden gesenkt und den Kauf beziehungsweise das Leasing von Ausstattung im Ausland verbilligt. Der Umsatz habe um zwei Prozent im Vergleich zum zweiten Quartal zugelegt.

Ende September hatte Petrobras die bislang weltgrößte Kapitalerhöhung von 70 Milliarden Dollar durchgeführt. Die vom Staat kontrollierte Firma will damit die gigantischen Ölreserven des Landes finanzieren. Petrobras-Finanzchef Almir Barbassa stellte eine weitere Kapitalerhöhung über drei Milliarden Dollar für Ende des Jahres in Aussicht.

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