Österreicher steigen bei Zulieferer ein
Polytec will Grammer schlucken

Die Österreicher kaufen zehn Prozent am angeschlagenen Oberpfälzer Autozulieferer und sprechen von „strategischemInteresse“. Damit schreitet die Konzentration auf den Zuliefermarkt, getrieben von den mächtigen Abnehmern, weiter voran. Und Polytec bestätigt seinen ruf als schnellstwachsendes Industrieunternehmen Österreichs.

MÜNCHEN. Der schlingernde Autozulieferer Grammer könnte schon bald seine Eigenständigkeit verlieren. Der österreichische Kunststoffhersteller Polytec gab bekannt, 9,59 Prozent der Grammer-Anteile erworben zu haben. Dabei solle es nicht bleiben. Die Österreicher streben offenbar eine Komplettübernahme des Spezialisten für Kopfstützen, Armlehnen und Mittelkonsolen an.

„Wir haben ein strategisches Interesse an Grammer“, bestätigte ein Polytec-Sprecher auf Anfrage. Polytec hat sich in den vergangenen Jahren als Lieferant von Dachhimmeln und Türverkleidungen ein starkes Standbein in der Autoindustrie aufgebaut. „Mit Grammer könnten wir zu einem Systemhersteller im Innenraum aufsteigen“, heißt es bei Polytec.

Grammer wollte die Meldung am Dienstag nicht kommentieren. „Wir haben erst...

 
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