Offenbar auch Konkurrenten betroffen
Blindheits-Verdacht bei Viagra belastet Pfizer

Wegen Berichten über Blindheit nach Einnahme des Potenzmittels Viagra spricht der weltgrößte Pharmakonzern Pfizer mit der US-Gesundheitsbehörde FDA über Änderungen der Einnahmehinweise bei der Pille. Auch beim Konkurrenzmittel Levitra des Bayer-Konzerns ist nach Angaben einer FDA-Sprecherin ein solcher Fall bekannt.

HB NEW YORK. "Wir sind in Diskussionen mit der FDA darüber, unsere Sprachregelung zu erneuern, um auf diese eingetretenen seltenen, die Augen betreffenden Ergebnisse einzugehen", sagte Pfizer-Sprecher Daniel Watts am Freitag. Pfizer hatte die Potenzpille 1998 auf den Markt gebracht und erwirtschaftete damit 2004 einen Jahresumsatz von 1,68 Milliarden Dollar.

Einer Sprecherin der FDA zufolge liegen bislang etwa 38 Berichte über derartige Fälle von Blindheit vor. Die FDA habe aber nicht festgestellt, ob es einen ursächlichen Zusammenhang mit der Pfizer-Pille gebe. Die Pfizer-Aktie büßte an der Wall Street 2,25 Prozent auf 28,25 Dollar ein.

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