Offerte wiederholt als zu niedrig kritisiert
Puma-Aktionäre lassen PPR zappeln

Die Aktionäre des Sportartikelherstellers Puma lassen den französischen Luxusgüterkonzern PPR weiterhin zappeln. Kurz vor Ablauf des Übernahmeangebots an diesem Mittwoch (20. Juni) betrug die Annahmequote lediglich 0,3 Prozent, wie PPR am Montag in Paris mitteilte.

HB HERZOGENAURACH/PARIS. Die Franzosen bieten den Puma-Aktionären 330 Euro je Aktie. Die im MDAX notierte Puma-Aktie notierte am Montag bei 330,78 Euro. Aktionäre des Herzogenauracher Unternehmens hatten die PPR-Offerte wiederholt als zu niedrig kritisiert. Eine Sprecherin des französischen Konzerns sagte dagegen am Montag, es sei normal, dass Anteilseigner bis zum letzten Moment warteten, ehe sie ein Übernahmeangebot akzeptierten.

Unter dem Dach des PPR-Konzern werden Luxusmarken wie Gucci oder Yves Saint-Laurent geführt. Mitte April hatten die Franzosen für 1,4 Mrd. Euro bereits 27,1 Prozent der Puma-Aktien erworben. Sie streben die vollständige Übernahme des weltweit drittgrößten Sportartikelherstellers an.

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