Opel
Händler stehen als Retter nicht mehr parat

Die Opel-Händler wollen sich nicht mehr an dem Unternehmen beteiligen. Begründung laut Medienbericht: Der geplatzte Verkauf an Magna. Der Zulieferer war der Favorit für den Verband der Europäischen Opelhändler.
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HB BERLIN. Die Opel-Händler wollen sich nicht mehr an dem Unternehmen beteiligen. Der Vizepräsident des Verbandes Europäische Opelhändler (Euroda), Albert Still, sagte der Tageszeitung "Die Welt": "Das Thema ist vom Tisch. Es wird weder eine Beteiligung der Händler an Opel noch einen finanziellen Beitrag geben."

Die europäischen Händler hatten im Mai erklärt, sich mit einem 400 Mio. bis 500 Mio. Euro schweren Fonds eine Minderheitsbeteiligung an der General-Motors-Tochter sichern zu wollen.

Still sagte der Zeitung laut Vorabmeldung, durch den geplatzten Verkauf von Opel an Manga habe sich die Situation geändert. "Es besteht keine Grundlage mehr für ein Engagement der Händler." Für sie wäre Magna der Wunschpartner gewesen. "Aber die Händler sind froh, dass das Tauziehen ein Ende hat. Wir haben Jahrzehnte mit GM gelebt und werden das weiter tun", sagte der Euroda-Vizepräsident.

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