Optikkonzern
Leica rutscht noch tiefer in rote Zahlen

Der kriselnde Optikkonzern Leica ist im ersten Geschäftshalbjahr noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2009/2010 stand unter dem Strich ein Verlust von 9,6 Millionen Euro – das waren 2,4 Millionen Euro Minus mehr als im Vorjahreszeitraum.
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HB SOLMS. Das Minus teilte Leica am Freitag im mittelhessischen Solms mit. Grund dafür seien höhere Personalkosten, Mehrausgaben für die Markteinführung neuer Produkte sowie sonstige Aufwendungen. Das Unternehmen steuere mit einem Sparkurs und Sanierungsprogramm dagegen an.

Den Umsatz konnte Leica dagegen um 14,4 Prozent auf 59,6 Millionen Euro steigern. Ein Grund dafür war das gute Geschäft mit digitalen Kompaktkameras. Zudem rechnete das Unternehmen erstmals die übernommene Schweizer Tochtergesellschaft LCA Holding AG in die Zahlen ein. Im zweiten Halbjahr erwartet der Leica-Vorstand dank neuer Kameramodelle einen „deutlichen Umsatzanstieg“. Für das gesamte Geschäftsjahr rechnet Leica trotz des Sparprogramms erneut mit einem Verlust. Leica war in eine Existenzkrise geraten, weil der renommierte Kamerahersteller den Einstieg ins Digitalzeitalter verpasst hatte.

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