Osram
Interesse chinesischer Investoren alarmiert die Politik

PremiumEin möglicher Kauf des Lichtkonzerns Osram durch chinesische Investoren schlägt im politischen Berlin hohe Wellen. Aber eine gemeinsame Linie zwischen Protektionismus und Freihandel zu finden, gestaltet sich schwierig.

Berlin/MünchenDer Handelsblatt-Bericht über das Interesse von mehreren chinesischen Investoren an dem Lichtkonzern Osram hat in Berlin für viel Aufregung gesorgt. Nach der Übernahme von Kuka durch den Hausgerätekonzern Midea fürchten viele den Ausverkauf deutscher Hochtechnologie. Doch die Suche nach einer gemeinsamen Linie in Sachen Osram gestaltet sich schwierig.

Grundsätzlich seien Investoren, die den Standort Deutschland positiv bewerteten, zwar zu begrüßen, sie müssten sich „allerdings an den Regeln der Sozialen Marktwirtschaft orientieren“, sagte Bernd Westphal, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, dem Handelsblatt. Das heiße etwa, dass sie sich zur Sicherung von Standorten, Arbeits- und Ausbildungsplätzen, zu Investition in Forschung und Entwicklung,...

 
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