Parmalat will Entschädigung
Insolventer Lebensmittelkonzern klagt gegen Citigroup

Der Lebensmittelkonzern Parmalat verlangt von der Citigroup eine Entschädigung in Höhe von bis zu zehn Millionen Euro. Das insolvente Unternehmen hat im US-Staat New Jersey Klage gegen die Bank und einige Tochterfirmen eingereicht. Das berichtete die italienische Zeitung „La Repubblica“ am Freitag.

HB ROM.Die Klage sei Teil des Plans von Parmalat, Geld von Unternehmen und Geldinstituten einzutreiben, die für den finanziellen Zusammenbruch der Gruppe mitverantwortlich gemacht werden. Mit den Entschädigungen sollen unter anderem die Gläubiger des Konzerns bezahlt werden.

Die Citigroup war eine der Beraterbanken des Milch-Riesen und hatte den Verkauf milliardenschwerer Anleihen organisiert. Mehrere Banken hatten immer wieder betont, selbst von Parmalat über den wahren finanziellen Zustand der Gruppe getäuscht worden zu sein. Die Konzernführung hält dies jedoch für unwahrscheinlich. Parmalat war Ende des vergangenen Jahres für insolvent erklärt worden, nachdem ein Finanzloch in Milliardenhöhe bekannt geworden war. Bis heute wird die Verschuldung auf mehr als 14 Milliarden Euro geschätzt. Neuesten Angaben zufolge will Bondi das Unternehmen bis Ende des Jahres wieder an die Mailänder Börse bringen, von der es im vergangenen Dezember suspendiert worden war.

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