Peugeot
Probleme in Schwellenländern bremsen französischen Autobauer

Nach Jahren der Krise hat Peugeot in Europa wieder mehr Autos verkauft. Doch schwächelnde Verkäufe in den Schwellenländern zehren den Zuwachs fast wieder auf. Mancherorts brach das Geschäft gar zweistellig ein.

ParisSchwächelnde Geschäfte in China und anderen Schwellenländern haben einen Großteil der Zuwächse von Peugeot in Europa 2015 wieder zunichte gemacht. Unter dem Strich legte der Autoabsatz im vergangenen Jahr weltweit um 1,2 Prozent auf 2,973 Millionen Fahrzeuge zu, wie das französische Unternehmen am Dienstag mitteilte.

In Europa verkaufte Peugeot sogar 5,9 Prozent mehr Autos. Im Nahen Osten und Afrika lief es sogar noch besser. Ausgebremst wurden die Geschäfte aber in China und in Südost-Asien, wo der Absatz 0,9 Prozent zurückging. In Lateinamerika und vor allem in Russland brach das Geschäft zweistellig ein.

Nach der jahrelangen Krise kommt Peugeot nun sein starkes Standbein in Europa, wo mehr als 60 Prozent der Fahrzeuge verkauft werden, zugute. Im Schlussquartal sei auch der Absatz in China wieder um 8,9 Prozent angezogen, teilte der Volkswagen-Konkurrent weiter mit. Die konkrete Bilanz will der Konzern am 24. Februar vorlegen. Anleger zeigten sich am Dienstag erfreut: Peugeot-Aktien zogen fast drei Prozent an.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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