Pharmakonzern
Astrazeneca legt zu

Der britisch-schwedische Pharmakonzern Astrazeneca hat im zweiten Quartal mehr verdient und umgesetzt als von Analysten erwartet.

dpa-afx LONDON. Im zweiten Jahresviertel stieg das Ergebnis pro Aktie (EPS) um 41 Prozent auf 1,02 Dollar, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Analysten hatten im Schnitt mit einem Anstieg auf 0,95 Dollar gerechnet. Bei einem Umsatzplus von zehn Prozent auf 6,625 Mrd. Dollar stieg das operative Ergebnis um 30 Prozent auf 2,131 Mrd. Dollar. Auch hier übertraf der im Ftse-100-notierte Konzern die Prognosen. Den Gewinn für das Gesamtjahr sieht Konzernchef David Brennan in der "oberen Hälfte" der Bandbreite von 3,60 bis 3,90 Dollar.

Operativ sei ein Sonderertrag in Höhe von 109 Mill. Dollar aus dem Verkauf von Schmerz- und Anästhesie-Produkten verbucht worden. Ohne diesen Sonderertrag habe das Plus beim operativen Gewinn bei 23 Prozent gelegen, teilte Astrazeneca weiter mit.

Mit seinem Magen-Mittel Nexium steigerte Astrazeneca im zweiten Quartal den Umsatz auf 1,283 Mrd. Dollar (VJ: 1,204), was jedoch unter den Markterwartungen von 1,3 Mrd. Dollar lag. Das unter generischer Konkurrenz leidende Vorgängerprodukt Prilosec/Losec büßte beim Umsatz 17 Prozent auf 356 Mill. Dollar ein.

Der Cholesterinsenker Crestor spülte dem Konzern ein Umsatzplus von 51 Prozent auf 480 Mill. Dollar in die Kassen. Im Schnitt wurden hier 433 Mill. Dollar vorausgesagt. Unter den Atemwegsprodukten stach Symbicort mit einem Umsatzanstieg von 25 Prozent auf 308 Mill. Dollar hervor. In der Onkologie-Sparte verbuchte Arimidex einen Erlösanstieg um 31 Prozent auf 379 Mill. Dollar.

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