Pharmakonzern
Bayer hat kein Interesse an großen Übernahmen

Gute Kaufgelegenheiten will sich Marijn Dekkers nicht entgehen lassen. Doch vorrangiges Ziel sind größere Übernahmen derzeit nicht. Der Konzern könne aus eigener Kraft wachsen, so der Vorstandschef.
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BerlinDer Bayer -Konzern zeigt derzeit kein starkes Interesse an großen Übernahmen. Dieses Thema sei „im Moment nicht vordringlich“, sagte Vorstandschef Marijn Dekkers dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Samstagausgabe). Bayer könne aus eigener Kraft wachsen. Sollten sich allerdings gute Kaufgelegenheiten bieten, sehe das Unternehmen sich diese natürlich an, wurde Dekkers in dem Vorabbericht zitiert.

Vergangenen Sommer hatte er durchblicken lassen, dass Bayer ein Auge auf die Tiermedizinsparte des US-Pharmariesen Pfizer geworfen hat. Jüngsten Medienberichten zufolge erwägt der Leverkusener Konzern eine Offerte, nachdem ein Gebot des Schweizer Rivalen Novartis von bis zu 16 Milliarden Dollar als zu niedrig abgewiesen worden sei. Experten zufolge könnte die Pfizer-Sparte 15 bis 20 Milliarden Dollar kosten. Ob der US-Konzern allerdings sein Tiermedizingeschäft verkaufen will, ist nach wie vor offen. Denn bei einem Verkauf käme eine hohe Steuerforderung auf Pfizer zu.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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