Pharmakonzern
Boehringer-Tochter will Generikasparte verkaufen

Boehringer Ingelheim hatte im Oktober bekannt gegeben, seine US-Tochter Ben Venue aufzugeben. Diese will jetzt ihre Generikasparte verkaufen, die schon länger unter Qualitätsproblemen leidet.
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New YorkEine US-Tochter des deutschen Pharmaherstellers Boehringer Ingelheim lotet nach Qualitätsproblemen den Verkauf einer Generikasparte aus. Die Gesellschaft Ben Venue habe die Bank of America damit beauftragt, Interessenten über den möglichen Verkauf zu informieren, erklärte eine Boehringer-Sprecherin am Dienstag. Betroffen ist die Sparte Bedford Laboratories, die Nachahmerpräparate in Ampullenform herstellt. Wie viel ein Verkauf einbringen könnte, ist unklar.

Boehringer hatte im Oktober bekanntgegeben, Ben Venue aufzugeben und die Produktion bis Ende des Jahres einzustellen. In der Fabrik in Ohio, in dem der zweitgrößte deutsche Pharmakonzern im Auftrag anderer Firmen Medikamente herstellt, gab es schon länger Probleme. So warf die zuständige US-Aufsichtsbehörde im Januar dem Unternehmen vor, gegen Produktionsvorschriften verstoßen zu haben. Dazu kommen Qualitätsprobleme. Boehringer erklärte im Oktober, dass große Investitionen nötig wären, die jedoch nicht gerechtfertigt werden könnten.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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