Pharmakonzern kann Umsatz und Gewinn ausbauen
Glaxo Smith Kline übertrifft Erwartungen

Europas größter Pharmakonzern hat Gewinn und Umsatz im zweiten Quartal des laufenden Jahres gesteigert. Trotz Produktionsproblemen bei zwei Medikamenten übertraf Glaxo Smith Kline zudem die Schätzungen der Analysten.

HB LONDON. Für das Vorsteuerergebnis meldete Glaxo am Donnerstag einen Anstieg auf 1,662 Mrd. Pfund (2,4 Mrd. Euro) nach 1,540 Mrd. Pfund im zweiten Quartal des Vorjahres. Der Umsatz verbesserte sich auf 5,246 Mrd. Pfund (Vorjahr: 4,971), während der operative Gewinn von 1,525 Mrd. Pfund auf 1,711 Mrd. Pfund kletterte.

Die Hauptprodukte, angeführt von Seretide/Advair hätten in allen Regionen beim Umsatz zulegen können, sagte Konzernvorstand Jean- Pierre Garnier. Garnier rechnet weiterhin beim Ergebnis pro Aktie mit einem Wachstum im niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Das Ergebnis pro Aktie stieg im zweiten Quartal von 18,9 Pence auf 20,4 Pence und lag damit am oberen Ende der Analystenschätzungen.

Beim Hauptumsatzträger, dem Asthmamittel Advair/Seretide, stieg der Umsatz um 22 % auf 725 Mill. Pfund. Avandia/Adandament zur Behandlung von Diabetes spülte dem Konzern einen Umsatz von 352 Mill. Pfund (plus 16 %) in die Kasse. Dagegen sank der Umsatz der beiden Antidepressiva wegen der Konkurrenz durch billigere Generika weiter.

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