Pharmakonzerne verlieren Anschluss
Die verpasste Renaissance

PremiumDie deutschen Pharmakonzerne demonstrieren Optimismus. Doch ungeachtet einiger Fortschritte dürfte es den drei heimischen Champions eher schwerfallen, ihre Position im globalen Wettbewerb zu halten oder gar auszubauen.

FrankfurtDie führenden deutschen Pharmakonzerne sind eifrig dabei, ihr Arzneimittelgeschäft ins rechte Licht zu rücken. Bayer-Chef Werner Baumann etwa erhöhte vor wenigen Wochen die Prognose für die Spitzenumsätze der neueren Bayer-Arzneien von 7,5 auf zehn Milliarden Euro. Auch stellte er höhere Renditen in Aussicht und versprach genügend Investitionen, „damit es noch viele Jahre floriert und wächst“.

Stefan Oschmann, der neue Chef der Merck-Gruppe, präsentierte auf dem Kapitalmarkttag des Darmstädter Konzerns jüngst erstmals eine Umsatzprognose für Neuentwicklungen von Merck, darunter das potenzielle Krebsmittel Avelumab. Mehr als zwei Milliarden Euro Umsatz, so die Schätzung von Merck, könnten diese Produkte...

 
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