Piëchs Abgang bei VW
Drama in drei Akten

PremiumZwei bewegte Wochen bei Volkswagen – der Machtkampf wirkte wie ein Bühnenstück. Mit zwei langjährigen Weggefährten als Widersacher, riesigen Zuschauerzahlen – und einem Königssturz im dritten Akt.

London/FrankfurtEs ist ein Drama in drei Akten, mit zwei langjährigen Weggefährten als plötzlich unversöhnliche Widersacher in den Hauptrollen. Auf einer Bühne, die zu den größten nicht nur im Land, sondern quer über den Erdball zählt. Stets im Blick, dass es am Ende nur einen geben kann. Weil die Szenerie auf den großen Showdown zuraste, das Aktionärstreffen. Und Tausende Anteilseigner und Hunderte Kameras beide über Stunden im Blick haben würden.
Die Hauptdarsteller. Da ist zunächst einmal Ferdinand Piëch, 78 Jahre alt. Sich selbst sieht der Japan-Fan gerne als Samurai – als ewigen Kämpfer. „Ich bin nicht gerne Zweiter“, offenbarte der...

 
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