Porsche SE
Weg für Musterverfahren von Aktionärsklagen frei

Aktionäre der Porsche SE sind der Meinung, dass das börsennotierte Unternehmen die Anleger über den VW-Dieselskandal hätte informieren müssen. Nun steht ein Musterverfahren bevor. Porsche hält die Klagen für unbegründet.

FrankfurtDie im Dieselskandal erhobenen Anlegerklagen gegen VW-Großaktionär Porsche SE werden vor dem Oberlandesgericht Stuttgart (OLG) in einem Musterverfahren behandelt. Das teilte die Tübinger Kanzlei Tilp am Mittwoch mit. Die Porsche SE bestätigte die Entscheidung des Landgerichts Stuttgart, stellvertretend für alle Klagen auf Schadensersatz ein Verfahren auf Ebene des OLG zu verhandeln. Nach Angaben der Porsche SE liegen 156 Klagen mit einer Summe von 899 Millionen Euro im Zusammenhang mit der Dieselaffäre vor. Die Porsche SE halte die Klagen für unbegründet und rechne mit deren Abweisung, erklärte ein Sprecher. Ein Sprecher des Landgerichts hatte die Entscheidung noch nicht vorliegen.

 
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