Porsche-Übernahme
Kapitalerhöhung: VW will Haupteigner schützen

Volkswagen will bei der geplanten Kapitalerhöhung seine wichtigen Großaktionäre schützen. Um die Anteile der Haupteigner Porsche, Piëch und des Landes Niedersachsens nicht zu verwässern, sollen größtenteils neue Vorzugsaktien ausgegeben werden. Zieht Porsche bei der Kapitalerhöhung nicht mit, wäre bei der Ausgabe neuer Stammaktien die Mehrheit an VW wohl wieder futsch.

hgn/hz/mcs/sme DÜSSELDORF/FRANKFURT. Der Autobauer Volkswagen sucht im Rahmen der Porsche-Übernahme nach neuen Geldquellen. Der Konzern prüfe Möglichkeiten, vorsorglich an zusätzliches Kapital in Höhe von mehreren Milliarden Euro zu kommen, ohne jedoch die Haupteigner zu belasten, erfuhr das Handelsblatt übereinstimmend aus Finanz- und Unternehmenskreisen. Dazu sollen größtenteils neue Vorzugsaktien ausgegeben werden. Derzeit arbeite VW an entscheidenden Details wie Bewertungsfragen.

Die VW-Kontrolleure sollen den Porsche-Deal am 13. August absegnen. Bereits am kommenden Donnerstag könnte es bei der Präsentation der Geschäftszahlen für das zweite Quartal weitere Erläuterungen zum Zeitplan geben. VW wollte sich dazu am Montag nicht äußern.

In Kreisen der Porsche-Holding (SE)...

 
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