PPR denkt über Aufstocken des Anteils nach
Franzosen wollen mehr von Puma

Der französische Luxugsüterkonzern PPR erwägt, seinen Mehrheitsanteil an dem Sportartikler Puma aufzustocken. Am Freitag veröffentlichte Halbjahreszahlen zeigten: Das Unternehmen konnte kräftig von Puma profitieren.

HB PARIS. PPR-Finanzchef Jean-Francois Palus sagte am Freitag, angesichts günstiger Marktbedingungen könne der Anteil leicht aufgestockt werden. Es gebe jedoch kurz- oder mittelfristig keine Pläne, das Unternehmen vollständig zu übernehmen. Der Anteil von 62 Prozent sei ausreichend, um strategische Projekte mit Puma durchzuführen, so Palus. PPR hält derzeit 62,1 Prozent der Puma-Aktien.

Dank der Übernahme und eines verbesserten Betriebsergebnisses hat das Unternehmen im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres das Nettoergebnis um 54 Prozent angehoben. Wie der französische Luxusgüterkonzern am Freitag mitteilte, kletterte der Nettogewinn in den ersten sechs Monaten auf 303 (Vorjahr: 196) Mill. Euro.

Der PPR-Konzern, zu dem Luxusmarken wie Gucci oder Yves Saint Laurent gehören, hatte sich über Ostern 27 Prozent an Puma vom ehemaligen Großaktionär Mayfair gesichert und anschließend allen Aktionären ein Angebot gemacht. Vorstand und Aufsichtsrat des Sportartikelherstellers im fränkischen Herzogenaurach unterstützten die Übernahme.

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