Produktionsrückgang
Stahlverband senkt Prognose erneut

Schlechte Stimmung in der deutschen Stahlbranche: Die Branche prognostiziert, dass die Produktion um ein Viertel zurückgehen wird, weil die Nachfrage eingebrochen ist. Etliche Angestellten müssen bereits in Kurzarbeit gehen. International entspannt sich die Lage ein wenig.

HANNOVER. Die Lage der deutschen Stahlindustrie hat sich weiter eingetrübt. „Die gegenwärtigen Frühindikatoren deuten nicht darauf hin, dass mit einer Verbesserung im zweiten Quartal zu rechnen ist“, sagte der Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, Hans Jürgen Kerkhoff. Er schraubte daher die Erwartung für das Gesamtjahr weiter zurück. Der Verband geht nun von einem Rückgang der Produktion um 25 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von 45,8 Mio. Tonnen aus. Erst vor wenigen Wochen hatte Kerkhoff eine Prognose von minus 20 Prozent genannt.

Die Stahlindustrie wird von der weltweit gesunkenen Nachfrage gebeutelt, vor allem die Unternehmen der Fahrzeug- und Maschinenbauindustrie haben ihre Bestellungen reduziert....

 
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