Produktpiraterie
Der Fluch der bösen Tat

Chinas Unternehmen sind dafür bekannt, fremde Produkte zu kopieren – doch inzwischen werden sie selbst immer häufiger Opfer von Produktpiraten. Denn Konzerne aus der Volksrepublik vernachlässigen Patentanmeldungen und stürmen mit ihren Erzeugnissen „völlig ungeschützt“ in den globalen Wettbewerb.

PEKING. „Chinesischen Firmen droht so der Ausschluss von den internationalen Märkten“, heißt es in einer noch unveröffentlichten Studie der Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG). Die Unternehmen der Volksrepublik, die immer stärker auf westliche Märkte drängen, haben in den vergangenen Jahren zwar ihre Ausgaben für Forschung und Entwicklung aufgestockt. „Aber die Ausgaben zur Sicherung internationaler Patentrechte wurden nicht entsprechend erhöht“, stellt die Studie fest.

Um international bestehen zu können, müssten die Chinesen dreißig Mal mehr für den Patentschutz ausgeben als bisher – für viele Unternehmen bedeutet dies Investitionen in Millionenhöhe. „Das Reich der Mitte sieht sich also nun genau dem Problem...

 
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