Prognose bekräftigt
Stada profitiert von Sparprogramm

Der Generikahersteller Stada hat im dritten Quartal 2004 mehr verdient als im Vorjahresquartal und seine Jahresprognose bekräftigt.

HB FRANKFURT/M. Der Nettogewinn sei in dem Zeitraum im Vergleich zum Vorjahresquartal um zehn Prozent auf 12,8 Millionen Euro gestiegen, teilte das im MDax gelistete Unternehmen am Donnerstag mit. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Gewinn von elf Millionen Euro gerechnet. Der Konzernumsatz sei um fünf Prozent auf 195,7 Millionen Euro geklettert.

Der bislang erfolgsverwöhnte Konzern hatte Mitte Juni seine Geschäftsziele für dieses Jahr angesichts des Preiswettbewerbs auf dem deutschen Markt nach unten geschraubt. Ausblickend bekräftigte Stada aber, das Ziel für 2004 beim Umsatz ein Wachstum im zweistelligen Prozentbereich erreichen zu wollen, sei noch möglich. Der Konzerngewinn werde unverändert im Bereich des Vorjahres von rund 44 Millionen Euro liegen.

Stada teilte weiter mit, die Geschäftsaussichten hätten sich wie erwartet im dritten Quartal verbessert. Stada habe in den Bereichen Herstellung, Vertrieb und Marketing ein Sparprogramm eingeleitet. Zudem habe sich die Steuerquote verbessert.

Für 2005 sei Stada optimistisch, hieß es weiter. Aus heutiger Sicht sei für das kommende Jahr mit einer erheblichen Entlastung im Bereich der Zwangsrabatte zu rechnen. Im kommenden Jahr erwarte Stada deswegen wieder Zuwächse im zweistelligen Prozentbereich bei Umsatz und Ertrag. Vor allem beim Ergebnis hatte Stada im ersten Halbjahr die Auswirkungen der Gesundheitsreform zu spüren bekommen. Am stärksten hatten nach Firmenangaben die Zwangsrabatte mit 9,9 Millionen Euro belastet.

Die 1895 ursprünglich als Apothekergenossenschaft gegründete Stada produziert hauptsächlich Nachahmerprodukte von Originalmedikamenten, deren Patentschutz abgelaufen ist. So spart Stada teure Forschungs- und Entwicklungskosten.

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