Prognose für Gesamtjahr präzisiert
Thyssen-Krupp glänzt mit Stahlgeschäft

Der Industriegüterkonzern Thyssen-Krupp hat im dritten Quartal des Geschäftsjahrs 2004/2005 dank eines überraschend guten Stahlgeschäfts Einbrüche in der Autosparte ausgeglichen und das Vorjahresergebnis fast gehalten. Mit dem Verkauf der Werkzeugmaschinen-Sparte Metall Cutting hat das Unternehmen zudem seine Verkaufsliste abgearbeitet.

HB DÜSSELDORF. Der Gewinn vor Steuern (EBT) aus dem fortgeführten Geschäft erreichte im Ende Juni abgelaufenen Quartal 529 Mill. € nach 537 Mill. € im gleichen Quartal 2004, wie Thyssen-Krupp am Freitag in Düsseldorf mitteilte. Die Erwartungen von Analysten wurden damit weit übertroffen. Analysten hatten im Schnitt mit einem deutliche Gewinnrückgang auf nur noch 394 Mill. € erwartet. Der Umsatz stieg den Angaben zufolge um zwölf Prozent auf 11,3 Mrd. €.

Für das bis Ende September laufende Geschäftsjahr präzisierte Thyssen-Krupp die Prognose: Der Vorstand erwartet nun einen Anstieg des Vorsteuerergebnisses auf rund 1,7 (2004: 1,45) Mrd. €. Bislang hatte der Konzern nur angekündigt, den Vorjahresgewinn zu übertreffen.

Im umsatzstärksten und ertragreichsten Unternehmensbereich Stahl verdiente Thyssen-Krupp im dritten Quartal 401 Mill. € nach 347 Mill. im Vorjahr. Größtenteils sei die überraschend gute Entwicklung in der Sparte Flachstahl erzielt worden, hieß es im Zwischenbericht. Dort stieg der Gewinn um 56 % auf 305 Mill. €.

Zwar habe die Normalisierung des Marktes nach dem Boom in den Vorquartalen zu einem Rückgang der Versandmengen geführt. Der Gewinnanstieg sei aber vor allem auf höhere Durchschnittserlöse und auf die fortlaufende Umsetzung von Effizienzsteigerungen zurückzuführen. Gegenläufig hätten sich im Stahlgeschäft die erheblichen Kostensteigerungen für wesentliche Rohstoffe wie Erz, Kohle und Koks, Schrott sowie für Energie ausgewirkt.

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