Prognose weiterhin bestätigt
Hochtief enttäuscht die Quartalserwartungen

Der größte Baukonzern Deutschlands, Hochtief, hat im ersten Quartal deutlich weniger Gewinn vor Steuern (Ebt) erzielt. Die Erwartungen der Analysten wurden enttäuscht.

HB DÜSSELDORF. Wegen einer unvorhergesehenen Risikovorsorge im ersten Quartal hat Hochtief ein wesentlich niedrigeres Betriebsergebnis als vor einem Jahr verbucht.

Der Gewinn vor Steuern blieb zudem weit hinter den Erwartungen der Analysten zurück. Der Aktienkurs reagierte mit hohen Abschlägen, auch wenn Hochtief unter dem Strich wieder schwarze Zahlen schrieb. Das betriebliche Ergebnis (Ebita) sei auf 28,7 Millionen Euro nach 59,1 Millionen Euro vor einem Jahr gesunken, teilte Hochtief am Donnerstag mit.

Die Abweichung beruhe im Wesentlichen auf einer Risikovorsorge der australischen Tochter Leighton. Mit 31,5 Millionen Euro übertraf der Gewinn vor Steuern (Ebt) dank des wiedererstarkten Unternehmensbereichs Europe sowie eines verbesserten Finanzergebnisses zwar knapp den Vergleichswert des Vorjahres. Analysten hatten allerdings im Schnitt mit 42 Millionen Euro gerechnet.

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