Quartalsgewinn
Johnson & Johnson profitiert von Niederlage

Der US-Pharma- und Konsumgüterkonzern Johnson & Johnson hat seinen Gewinn im ersten Quartal dank starker Verkäufe von medizinischen Geräten und eines Sonderpostens auf 3,3 Mrd. Dollar gesteigert.

HB CHICAGO. Das Nettoergebnis habe von der gescheiterten Akquisition des Medizintechnikherstellers Guidant profitiert, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Nach Steuern habe das Unternehmen deshalb 368 Mill. Dollar erhalten. Auf der anderen Seite hätten außerordentliche Aufwendungen für Forschung und Entwicklung den Gewinn mit 29 Mill. Dollar belastet.

Der Gewinn je Aktie habe bei 1,10 Dollar gelegen. Im Vorjahresquartal hatte Johnson & Johnson einen Gewinn von 2,84 Mrd. Dollar oder 94 Cent je Aktie ausgewiesen. Das Ergebnis je Aktie vor Sonderposten legte um 5,3 Prozent auf 0,99 Dollar zu, was im Rahmen der eigenen Erwartungen lag. Analysten hatten mit 0,98 Dollar USD gerechnet.

Der Quartalsumsatz stieg um 1,2 Prozent auf 13 Mrd. Dollar. Operativ habe das Wachstum sogar 3,5 Prozent betragen, hieß es, doch Wechselkurseffekte hätten das Plus geschmälert.

Besonders der Bereich der Medizingeräte legte zu – um 4,5 Prozent auf 5 Mrd. Dollar. Im Bereich Pharmaceutical ist der Umsatz dagegen um 2,2 Prozent auf 5,6 Mrd. Dollar gefallen. Johnson & Johnson nannte hier zur Begründung den Wettbewerb durch Nachahmerpräparate. Die Sparte Consumer habe im ersten Quartal die Einnahmen um 3,3 Prozent auf 2,4 Mrd. Dollar erhöht. Hier hätten sich besonders die Hautpflegeprodukte gut entwickelt.

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