Quartalszahlen
Delphi vergrößert Verlust deutlich

Der unter Gläubigerschutz stehende US-Autozulieferer Delphi hat seinen Verlust im abgelaufenen Quartal deutlich ausgeweitet. Der Umsatz stagnierte außerdem nahezu.

HB NEW YORK. Im abgelaufenen Vierteljahr ergab sich ein Verlust von 2,3 Mrd. Dollar, wie Delphi am Dienstag mitteilte. Grund waren fast zwei Mrd. Dollar hohe Belastungen im Zusammenhang mit Sozialleistungen für die Pensions- und Frühverrentungskasse.

Im Vorjahresquartal betrug der Nettoverlust lediglich 338 Mill. Dollar. Der Umsatz im zweiten Quartal 2006 habe unverändert bei sieben Mrd. Dollar gelegen. Mit 3,9 Mrd. Dollar kam mehr als die Hälfte nicht von der früheren Delphi-Mutter General Motors (GM). Das ist ein Zuwachs von 51 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Nettoergebnis beinhaltete den Angaben nach Belastungen in Höhe von 1,5 Mrd. Dollar für Pensionskassen sowie fast 400 Mill. Dollar weitere Belastungen.

Im Halbjahr ergab sich den Angaben nach damit ein Verlust von 2,6 Mrd. Dollar nach 741 Mill. Dollar im Vorjahr. Der Umsatz stieg auf 14,0 von 13,9 Mrd. Dollar.

Ende März 2006 hatte Delphi einen umfangreichen Stellenabbau sowie Werksschließungen beziehungsweise -Verkäufe in den USA angekündigt, um dort wieder in die schwarzen Zahlen zu kommen. Im Oktober 2005 hatte der Konzern Konkurs für sein US-Geschäft angemeldet und arbeitet seitdem unter Gläubigerschutz. GM hatte den Hersteller von Autoteilen 1999 abgespalten.

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