Quartalszahlen
Glaxo Smith Kline leidet unter Generika

Der größte britische Pharmakonzern Glaxo Smith Kline hat im ersten Quartal wegen Konkurrenz von Generika-Herstellern weniger umgesetzt als im Vorjahr, beim Ergebnis aber die Erwartungen des Marktes übertroffen.

dpa-afx LONDON. Der Gewinn pro Aktie sei von 26,5 auf 27,0 Pence gestiegen, teilte der im Stoxx-50 notierte Konzern am Mittwoch in London mit.

Analysten hatten im Schnitt mit einem Rückgang auf 25,6 Pence pro Anteilsschein gerechnet. Der Vorsteuergewinn sank nach 2,170 auf 2,143 Mrd. britische Pfund, während Glaxosmithkline für die Monate Januar bis März einen Umsatzrückgang auf 5,592 Mrd. Pfund auswies (VJ: 5,813). Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Konzernchef Jean-Pierre Garnier einen EPS-Anstieg von 8-10 Prozent und bestätigte damit frühere Aussagen.

Von der Partneragentur AFX News befragte Analysten hatten einen Umsatzrückgang auf 5,684 Mrd. und für das Ergebnis vor Steuern eine Abschwächung auf 2,020 Mrd. Pfund erwartet. Für das operative Ergebnis wies der Pharmariese in den Monaten Januar bis März einen Rückgang von 2,174 Mrd. Pfund auf 2,166 Mrd. Pfund aus. Umsatzbelastend haben sich Nachahmermedikamenten für das Antidepressivum Wellbutrin XL und Zofran (Krebsmittel) sowie Wechselkurseffekte ausgewirkt.

Unter den Medikamenten, die im Fokus der Anleger stehen, wies Glaxosmithkline für das Asthmamittel Seretide/Advair einen Umsatzanstieg um elf Prozent auf 835 Mill. Pfund aus (Prognose: 852). Minusvorzeichen dagegen beim Umsatz von Wellbutrin. Die Erlöse des Antidepressivums brachen um 37 Prozent auf 109 Mill. Pfund ein.

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