Quartalszahlen
Schindler trotzt Wohnbauschwäche

Der weltweit zweitgrößte Aufzug- und Rolltreppenhersteller Schindler wächst trotz der Schwäche in verschiedenen Wohnbaumärkten weiter. Der Schweizer Konzern steigerte den Umsatz in den ersten neun Monaten um 3,0 Prozent auf umgerechnet sieben Milliarden Euro.

HB DÜSSELDORF/ZÜRICH. Den Gewinn konnte der Thyssen-Krupp-Konkurrent nach Angaben vom Mittwoch auf 475 Mio. Franken fast verdreifachen. Im Vorjahr hatte eine Kartellstrafe der EU den Gewinn gedrückt.

Während wichtige Konkurrenten wie Otis oder Kone eine deutliche Abkühlung spüren, konnte Schindler den Auftragseingang von Januar bis September um 7,5 Prozent in Franken und um 12,2 Prozent in Lokalwährungen steigern. Während sich die Wohnbaumärkte in den USA, England und Spanien weiter abgeschwächt haben, legte Schindler in Indien oder den Golfstaaten weiter zu, sagte ein Sprecher des Luzerner Konzerns. Einschließlich der Geschäftsbauten sei Schindler in allen Regionen gewachsen.

Für das Gesamtjahr bestätigte Schindler die Prognose. Der Konzern rechnet weiterhin mit einem Gewinn von mehr als 630 Mio. Franken und im Kerngeschäft mit einer operative Marge von mindestens zehn Prozent.

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