Ratiopharm-Mutterkonzern
Pharma-Firma Teva streicht Stellen in Israel

Der israelische Pharmakonzern Teva streicht wegen des verschärften Wettbewerbs Stellen in Israel. Einem Insider zufolge sollen rund 350 Arbeitsplätze wegfallen. Ein Geschäftsbereich soll besonders betroffen sein.
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Tel AvivDer weltgrößte Generika-Hersteller Teva reagiert auf den verschärften Wettbewerb mit Stellenstreichungen. Im Heimatmarkt Israel sollten vor allem in der Produktion Arbeitsplätze abgebaut werden, teilte das Unternehmen am Sonntag mit. Dort beschäftigt die Ratiopharm-Mutter 7000 Menschen, davon 4000 in der Produktion. Einem Insider zufolge sollen rund 350 Stellen wegfallen. Teva selbst äußerte sich nicht zur Zahl der Betroffenen.

Teva ist das größte israelische Unternehmen. Der Hersteller kostengünstiger Nachahmer-Medikamente steht wegen verschärfter Konkurrenz in der Branche unter Druck. Teva werde alles nötige tun, um die Wettbewerbsfähigkeit der israelischen Standorte sicherzustellen, sagte Interimschef Yitzhak Peterburg.

Teva ist seit Februar auf der Suche nach einem Nachfolger für den früheren Vorstandschef Erez Vigodman, der nach einer Reihe von Rückschlägen seinen Hut nahm. Finanzchef Eyal Desheh trat Ende Juni ebenfalls zurück. (Reporter: Tova Cohen, bearbeitet von Hans Seidenstücker

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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