Reifenindustrie
Michelin hat einen Platten

Continental-Rivale Michelin wird von der Autokrise erwischt. Der französische Konzern hat 14 Prozent seines Absatzes eingebüßt. Michelin setzt nun auf billigere Rohmaterialien.
  • 0

HB PARIS. Der französische Reifenhersteller Michelin spürt noch kein Ende der weltweiten Autokrise. Im dritten Quartal ging der Absatz des Continental - Rivalen um 14 Prozent zurück, wie der Konzern am Montag mitteilte. In den ersten neun Monaten erreichte das Minus damit 20,1 Prozent. Der Umsatz fiel zwischen Juli und September knapp elf Prozent auf 3,75 Mrd. Euro. In den ersten neun Monaten waren es minus 12,5 Prozent auf 10,9 Mrd. Euro.

Michelin setzt nun darauf, dass die Abwrackprämien die Nachfrage schüren und der Lagerabbau zu Ende ist. Dank billigerer Rohmaterialien erwartet der Konzern zudem eine rentablere zweite Jahreshälfte. Neben der deutschen Conti ist Bridgestone in Japan der größte Konkurrent. Traditionell gibt Michelin im dritten Quartal keinen Gewinn bekannt. Im ersten Halbjahr hatte das Unternehmen einen Verlust von 119 Mio. Euro verzeichnet.

Kommentare zu " Reifenindustrie: Michelin hat einen Platten"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%