Rekordniveau verfehlt
Contis Winterreifenverkäufe enttäuschen Börse

Der milde Winter macht dem Automobilzulieferer Continental im Reifengeschäft einen Strich durch die Rechnung. Der hannoversche Konzern kündigte am Montag an, er werde 2007 weniger Winterreifen verkaufen als im vergangenen Jahr. Die Reaktion an der Börse kam prompt.

HB HAMBURG. 2006 hatte Conti den weltweiten Winterreifenabsatz um acht Prozent auf die Rekordzahl von 19,1 Mill. Stück gesteigert. Trotz des Absatzrückgangs bei Winterreifen rechne Conti mit einem höheren operativen Ergebnis der Pkw-Reifensparte, sagte ein Unternehmenssprecher. "Die Ergebnisentwicklung für die Division wird herausragend sein."

Conti führt dies auf ein gutes Sommerreifengeschäft zurück. Im vergangenen Jahr hatte die Reifensparte einen Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) von 651 Mill. Euro erzielt. Die Conti -Aktie verlor an der Börse mehr drei Prozent an Wert.

Zuvor hatten bereits die Reifenhändler von Absatzrückgängen berichtet. Der Branchenverband kündigte ein Minus von 17,4 Prozent bei Winterreifen für das Gesamtjahr an. Im November seien die Bestellungen um 45 Prozent eingebrochen, sagte der Vorsitzende des Reifenhandelsverbandes, Peter Hülzer, der Branchenzeitung "Automobilwoche". Der Verband der europäischen Reifenhersteller melde für Deutschland bis Ende November ein Minus von 15,2 Prozent im Verkauf an die Reifenhändler.

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