Renault und die Billigstrategie
Monsieur Low Cost

PremiumGérard Detourbet liebt keine Autos, er sieht sie als reine Fortbewegungsmittel. Wohl auch deshalb konstruiert sie niemand kostengünstiger als er. Dem Renault-Konzern beschert das einen gewichtigen Kostenvorteil.

ParisWir schreiben das Jahr 1999. Die ganze Welt wird beherrscht von drei Automobilmächten: GM, Toyota, Volkswagen. Die ganze Welt? Nein, eine kleine Marke in Gallien widersteht noch: Renault. Sie will mit Billigautos erst die Märkte Osteuropas erobern und dann weltweit Erfolg haben. Die anderen Hersteller lächeln nur: Das muss schiefgehen, denn Premium ist Trumpf, nicht Low Cost.

18 Jahre später gibt der Erfolg Renault recht. Mehr als 40 Prozent ihres Umsatzes erzielt die Marke mit der Raute dank „Entry“-Modellen, die feine Bezeichnung für Billigautos. Denen verdankt sie auch einen guten Teil des Gewinns von 3,5...

 
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