Rohstoffindustrie
Deutsche Industrie entdeckt Kanada

Deutschland will mit Kanadas Rohstoffindustrie zusammenarbeiten, um längerfristig Mineralien zu sichern. Auch Kanada selbst sieht darin Vorteile: Partner bei der teuren Erschließung von Rohstoffen sind unabdingbar.
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TorontoDie deutsche Industrie sucht die Zusammenarbeit mit Kanada im Rohstoffsektor. Das Land wird als potenzieller strategischer Partner bei der langfristigen Sicherung des Zugangs zu den als kritisch eingestuften Mineralien und Metallen gesehen. Umgekehrt sind kanadische Unternehmen daran interessiert, Partner bei der teuren und riskanten Erschließung neuer Rohstofflager zu finden.

Vertreter der staatlichen Deutschen Rohstoffagentur (DERA), der Wirtschaft und des Helmholtz-Instituts Freiberg für Ressourcentechnologie machten das Interesse nun auf dem Kongress der Prospectors and Developers Association of Canada (PDAC) in Toronto deutlich. Der Kongress gilt als weltweit größte Messe für Rohstoffexploration.

„Kanada ist einer der wichtigsten Rohstoffanbieter. Aufgrund seiner Größe und Geologie hat Kanada ein gewaltiges Potenzial für Jahrzehnte“, sagte Volker Steinbach von der DERA. Deutschland dagegen sei von Importen abhängig, und die Nachfrage werde steigen.

Die EU-Kommission hat 14 Rohstoffe als „versorgungskritisch“ eingestuft. Diese haben eine besondere Bedeutung für die Industrie, sind in der EU aber kaum verfügbar und können derzeit nicht durch andere Stoffe ersetzt werden. Die DERA hat für eine Studie mit der Deutsch-Kanadischen Industrie- und Handelskammer acht Stoffe ausgewählt, die beispielsweise für den Bau von Solaranlagen, für Batterien in Hybrid- und Elektroautos und Brennstoffzellen sowie in Speziallegierungen in der Medizin und Mobiltelefonen benötigt werden. Zu den in Kanada reichlich vorhandenen Metallen gehören etwa Germanium, Seltene Erden, Tantal, Wolfram und die Industrieminerale Flussspat und Graphit.

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  • Es war an der Zeit, dass man in Deutschland eine derartige Initiative zu einer Rohstoffallianz ergriffen hat. Es gibt unsagbar viele Möglichkeiten, an Rohstoffe zu gelangen.
    Herr Dierk Paskert, als Geschäftsführer der GmbH sollte auch andere Varianten der Rohstoffgewinnung in Betracht ziehen.
    Wie zum Beispiel die Offenlegungsschriften beim DPMA in München unter den Aktenzeichen DE 10 2010 048 112.A1 und
    DE 2010 048 113.0 beweisen, dass man der Rohstoffgewinnung aus den Meeren mehr Aufmerksamkeit schenken sollte.
    Hier wird aufgezeigt, wie man zukünftig allerhand Rohstoffe aus den Meeren fördern kann. Derartige Verfahren sind zukünftsweisend.

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