Rote Zahlen in Deutschland
Ford will Lohnkosten um zehn Prozent senken

Das Unternehmen prüfe dabei alle Möglichkeiten, einschließlich der Reduzierung der Kosten für Geschäftsreisen und Unternehmensberatung, schrieb der für das operative Geschäft zuständige Vorstand Nick Scheele am Freitag in einer E-Mail an die Belegschaft.

Reuters DETROIT. Scheele hoffe, dass der für die Kostensenkung notwendige Stellenabbau durch die Ausnutzung der Fluktuation und „selektiven Einstellungsstopp“ erreicht werden könne. Die Höhe des geplanten Stellenabbaus nannte er nicht. In mit der Angelegenheit vertrauten Kreisen hieß es allerdings, Ford plane im Rahmen des Kostensenkungsplanes den Abbau von bis zu 2000 Stellen in Nordamerika. Entlassungen könnten dabei nicht ausgeschlossen werden.

Die Ford Motor Co hatte für das zweite Quartal einen Gewinnrückgang um 27 Prozent verzeichnet und für das laufende Quartal einen Verlust prognostiziert. Im Gesamtjahr 2003 will das Unternehmen mit Hilfe seines Kostensenkungsprogramms einen Gewinn je Aktie von 70 Cent erwirtschaften.

Auch die Kölner Ford-Werke, die überraschend für 2002 einen deutlich höheren Verlust gemeldet hatten, schließen für das laufende Jahr erneut rote Zahlen nicht aus.

Die Ford Motor Co beschäftigt weltweit etwa 335 000 Menschen. Zu den Automarken des Unternehmens gehören neben Ford unter anderem Jaguar, Land Rover, Mazda und Volvo. Der Kurs der Ford-Aktie fiel am Freitag an einem wenig veränderten US-Aktienmarkt um 0,2 Prozent auf 10,81 Dollar.

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