Premium Rüsselsheimer Autobauer Opel setzt auf Leiharbeiter – und erzürnt damit die IG Metall

Weil das Stammpersonal flüchtet, will der kriselnde Autobauer Opel Lücken in der Produktion mit Leiharbeitern stopfen. Die IG Metall ist entsetzt.
Weil die Stammbelegschaft schrumpft, fürchtet die IG Metall um ihren Einfluss. Quelle: Alexander Heimann/Vollformat
Motorenproduktion im Kaiserslauterner Opel-Werk

Weil die Stammbelegschaft schrumpft, fürchtet die IG Metall um ihren Einfluss.

(Foto: Alexander Heimann/Vollformat)

DüsseldorfBei der „wirtschaftlichen Genesung“ von Opel werden die „qualifizierten Mitarbeiter“ des kriselnden Autobauers „die entscheidende Rolle spielen“. Das könne Michael Lohscheller den Beschäftigten des Rüsselsheimer Traditionsunternehmens „aus erster Hand versichern“, erklärte der Opel-Chef im November 2017. Heute, ein halbes Jahr später, hegen allerdings immer mehr Opelaner Zweifel, wie glaubwürdig dieses Versprechen tatsächlich war. Denn ihre Dienste sind teils gar nicht mehr erwünscht.

Das angestammte Personal wird bei Opel über Altersteilzeit, Vorruhestand und Abfindungen sukzessive hinauskomplimentiert. Opel zahlt Beschäftigten nach Informationen des Handelsblatts aus Unternehmenskreisen im Schnitt 200.000 Euro, um sie loszuwerden.

 
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