Rüstungsgeschäfte
Staatsanwälte ermittelt gegen Thyssen-Tochter

Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf ermittelt wegen eines geplanten Rüstungsgeschäfts mit Angola gegen die Werftentochter von ThyssenKrupp. Eine Sprecherin von Thyssen Marine -Krupp Systems (TKMS) bestätigte, dass die Ermittler dem Vorwurf eines Verstoßes gegen das Gesetzes gegen Bestechung im Ausland nachgingen.

HB DÜSSELDORF. Die schon seit Mitte 2006 laufenden Ermittlungen stünden im Zusammenhang mit einer Anfrage der angolanischen Marine zum Kauf einer Fregatte und von Küstenschutzbooten.

Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtete vorab über den Fall. Ob bereits Schmiergelder geflossen seien, sei unklar, hieß es dort. Die Ermittler hätten jedoch einen begründeten Anfangsverdacht auf einen Verstoß gegen das seit 1998 geltende Gesetz.

Thyssen -Krupp habe großes Interesse an einer vollständigen Aufklärung der Vorwürfe, sagte die Sprecherin. Das Unternehmen habe eine Arbeitsgruppe gebildet, die die Angelegenheit mit Hilfe externer Experten untersuche. Vorstandsmitglieder von TKMS seien nicht betroffen. Das Unternehmen gehe auf Basis der internen Untersuchungen davon aus, dass sich die Vorwürfe im Laufe der Ermittlungen nicht bestätigten. Die angolanische Regierung habe keinen Auftrag erteilt.

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