Russland und seine Investoren
Die Sache mit Recht und Gesetz

In Russland sind westliche Investoren willkommen, aber nur unter zwei Bedingungen: Als Juniorpartner der staatlichen Konzerne und wenn sie denen die westlichen Märkte zu erschließen helfen. Im Gegenzug bekommen die Investoren allerdings kaum Unterstützung.

MADRID. Wer wollte, der konnte Sergej Bogdanschikows Auftritt auf dem Weltölkongress in Madrid als Affront verstehen. Von EU-Energiekommissar Andris Piebalgs als zweiter Redner nach BP-Chef Tony Hayward aufgerufen, stellte sich der Präsident des staatlichen russischen Ölkonzerns Rosneft ans Rednerpult und ratterte in schwer verständlichem Englisch durch eine kurze Präsentation. Pro Minute zwei Powerpoint-Folien, jede voller Grafiken, zack-zack.

Die Zeit, sich die Reden der Kollegen von Shell, Repsol und Cepsa anzuhören, hatte Bogdanschikow nicht. Lange bevor die Diskussionsrunde begann, verschwand er vom Podium. So konnte er nicht mehr hören, dass BP-Chef Hayward als größten Wunsch an die Ölförderstaaten...

 
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