RWE-Konzernumbau
Der den Wind sät

Zupacken und umbauen: RWE-Chef Jürgen Großmann hat ein ambitioniertes Ziel, das Unternehmen soll schlanker, schneller und schlagkräftiger werden. Damit hebt sich der Selfmade Milliardär von seinem Vorgänger Harry Roels ab. Kaum fünf Monate im Amt, legt der RWE-Chef ein hohes Tempo vor. Nun aber stößt er auf Widerstand – und der ist stärker als erwartet.

ESSEN. "Mehrzwecksaal": Das klingt eigentlich nach schlechtem Sport und provinziellen Festen. Aber es klingt auch nach Bodenständigkeit - und auf die legt Jürgen Großmann großen Wert.

Deshalb bittet der neue Chef von RWE am Freitag in den "Mehrzwecksaal" zu seiner ersten Bilanzpressekonferenz. Der Saal gehört dem Konzern, früher beherbergte der muffige 70er-Jahre-Bau sogar die RWE-Zentrale, und sogar die Adresse in Essen - Kruppstraße - vermittelt erdiges Traditionsbewusstsein.

Es ist wieder so ein Symbol dafür, dass Jürgen Großmann anders sein will. Sein Vorgänger Harry Roels ließ zur Bilanz im gläsernen Veranstaltungspavillon der schicken Essener Philharmonie Platz nehmen. Der ist zwar...

 
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