RWE
Pläne zum Verkauf von Süwag geplatzt

Der mit der Atomwende unter Druck geratene Energiekonzern RWE hat einen Rückschlag erlitten. Der Verkauf des Versorgers Süwag ist geplatzt. Trotzdem hält RWE an der Zielgröße für Verkäufe fest.
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DüsseldorfDer nach der Atomwende unter Druck stehende Energiekonzern RWE hat bei dem geplanten Verkauf milliardenschwerer Beteiligungen einen Rückschlag erlitten. Die seit Monaten laufenden Gespräche mit einem Konsortium über die Veräußerung des Pakets an dem hessischen Versorger Süwag sind nach Angaben beider Seiten vorerst gescheitert.

Eine Einigung sei wegen unterschiedlicher Preisvorstellungen nicht möglich gewesen, teilte das Bieterbündnis aus Kommunen und kommunalen Versorgern am Mittwoch mit. RWE will Pakets von 77,6 Prozent weiterhin abstoßen. „Wir sind offen für Gespräche mit weiteren Interessenten“, sagte ein Sprecher. Analysten beziffern den Wert der Beteiligung auf 700 bis 800 Millionen Euro.

Seit Mitte vergangenen Jahres hatte sich ein Konsortium aus rheinland-pfälzischen, hessischen und baden-württembergischen Kommunen und kommunalen Versorgern um das Süwag-Paket bemüht. „Es hat sich gezeigt, dass eine Einigung zwischen Bieterkonsortium und der RWE AG derzeit nicht möglich ist. Grund sind unterschiedliche Kaufpreisvorstellungen“, erklärt die Energieversorgung Mittelrhein (EVM) nun.

„Die Rekommunalisierung der Süwag durch das gut aufgestellte Konsortium wäre eine große Chance für die Energieversorgung in der Region gewesen.“ Weitere Verhandlungen seien nicht geplant.

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