Schadstoff-Filterung bei Diesel-Fahrzeugen
Autobauer haben Entwicklung verschlafen

Rußfilter waren das entscheidende Thema beim Autogipfel der großen europäischen Hersteller in Berlin. In französischen Diesel-PKW sind sie bald serienmäßig, in deutschen Fahrzeugen nur optional geplant. Laut Experten droht der deutschen Automobilwirtschaft dadurch ein Wettbewerbsnachteil und Imageverlust.

HB HAMBURG. Die deutschen Autobauer haben beim Rußfilter für Diesel-Pkw der Konkurrenz aus dem Ausland nach Einschätzung von Branchenexperten ohne Not ein wichtiges Zukunftsfeld überlassen und drohen in der aktuellen Abgasdiskussion nun als Blockierer da zu stehen.

Um Wettbewerbsnachteile gegenüber französischen Herstellern wie Peugeot und Citroen zu vermeiden, müßten die Konzerne schadstoffmindernde Abgastechniken serienmäßig auch in kleineren Dieselfahrzeugen anbieten, forderten führende Automobilexperten am Dienstag. Nach dem Autogipfel der großen europäischen Hersteller bei Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) in Berlin machte Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne) erneut deutlich, dass er den Rußfilter für die effektivste Technologie hält, um gesundheitsschädliche Feinstäube in Dieselabgasen zu verringern.

Die feinen Abgaspartikel aus Dieselmotoren gelten als Ursache von Atemwegserkrankungen und Krebs. Volkswagen als Europas größter Hersteller wies den Vorwurf zurück, vorhandene Abgastechniken nicht einzusetzen.

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